Am Montag, den 17. August 2026, wurde der Wasserdienst der Feuerwehr Rietz um 06:30 Uhr zu einem Ertrinkungsunfall im Inn bei Silz alarmiert. Zwei Passanten hatten im Bereich „Crazy Eddy“ eine Person im Wasser wahrgenommen. Kurz nach der Sichtung wurde die Person jedoch aus dem Kehrwasser abgetrieben und war nicht mehr zu sehen.
Unmittelbar nach der Alarmierung lief eine großangelegte Suchaktion an. Die Feuerwehr Rietz war innerhalb kurzer Zeit mit acht Rettungsschwimmern am Gewässer im Einsatz. Parallel dazu wurden die vorgesehenen Sichtposten durch die Feuerwehren Silz, Mötz und Stams rasch besetzt und in weiterer Folge um Kräfte aus Rietz und Telfs ergänzt. Auch die Wasserrettungen Innsbruck und Landeck beteiligten sich an der Suche. Zusätzlich wurde der betroffene Gewässerabschnitt mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 1 aus der Luft erkundet.
Trotz des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte die gesichtete Person am Vormittag nicht aufgefunden bzw. lokalisiert werden. Die Suche wurde daraufhin zunächst unterbrochen.
Nachdem zwischenzeitlich aus dem vorderen Ötztal eine Vermisstenmeldung zu zwei Personen eingegangen war und ein möglicher Zusammenhang mit der Sichtung im Inn vermutet wurde, wurde der Sucheinsatz am Nachmittag erneut aufgenommen. Gemeinsam mit den Kräften der Wasserrettung wurde das Suchgebiet großräumig ausgeweitet und erstreckte sich schließlich von Ötz bis Pettnau.
Auch diese intensive Suche blieb ohne Ergebnis. Am Abend musste der Einsatz schließlich ergebnislos abgebrochen werden.
Ein großer Dank gilt allen beteiligten Einsatzorganisationen und Einsatzkräften für die rasche, professionelle und reibungslose Zusammenarbeit.





