Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, führte die Freiwillige Feuerwehr Rietz unter der Leitung von Kommandant Rainer Schuchter die diesjährige Hauptübung im mittlerweile bestens bekannten „29er Haus“ im Dorf durch.
Als Übungsannahme galt ein Brand im Erdgeschoss des Gebäudes mit einer vermissten Person. Die daraus resultierenden Aufgabenstellungen und Herausforderungen für die Mannschaft waren äußerst vielseitig und forderten sämtliche eingesetzten Kräfte umfassend.
Die Atemschutztrupps hatten dabei die anspruchsvolle Aufgabe, die vermisste Person zu suchen und zu bergen sowie potenzielle Gefahrenquellen im Gebäude – wie etwa Gasflaschen – ausfindig zu machen und zu sichern. Parallel dazu musste eine stabile Wasserversorgung aufgebaut werden. Hierfür wurden von beiden Seiten Speiseleitungen gelegt: Einerseits direkt von einem Hydranten, andererseits aus der Wasserentnahmestelle im Bereich Dorferwirt mittels Tragkraftspritze (TS).
Auch die Brandbekämpfung selbst sowie die Abschirmung der umliegenden Gebäude mussten umfassend durchgeführt werden. Dabei kam unter anderem auch das Hydroschild erfolgreich zum Einsatz.
Um das gesamte Szenario bestmöglich überwachen und koordinieren zu können, wurde mittels Mehrzweckfahrzeug (MZF) eine Atemschutzsammelstelle sowie eine kleine Lageführung eingerichtet.
Das Kommando der Feuerwehr Rietz sowie die gesamte Einsatzleitung zeigten sich im Anschluss an die Übung mit dem Verlauf und der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden.
Ein großes Dankeschön gilt den Rietzer Lanigern für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes sowie der Nachbarschaft für die Unterstützung. Ebenso bedanken wir uns bei allen Beteiligten für das anschließende Kaltgetränk, das nach einer Frühjahrsübung bei bereits sommerlichen Temperaturen eine besonders willkommene Stärkung darstellte.














